
Sonderkonstruktionen mieten
Ihr unverbindliches & individuelles Angebot
Rückantwort garantiert in 48 Stunden
Spannweite – modulare Systeme bis 80 m gesamt
Rückantwort auf Ihre Anfrage
Planung, Statik und Montage aus einer Hand
Kombination vorhandener Systeme

Sonderprojekte entstehen selten aus dem Nichts: ein Geländeplan, der keine rechteckige Grundfläche erlaubt. Ein Bestandsgebäude, das angebunden werden soll. Die folgenden Abschnitte zeigen, was sich anpassen lässt, wie Planung und Statik ablaufen und in welchen Situationen eine gemietete Sonderkonstruktion die richtige Wahl ist.
Sonderkonstruktion mieten: wenn Standardmaße nicht reichen
Ein Standardzelt folgt einem festen Satteldach-Raster. Das reicht für die meisten Flächen – aber nicht für jedes Projekt. Wenn das Gelände keinen rechteckigen Grundriss zulässt, wenn die Struktur direkt an ein Bestandsgebäude anschließen soll oder mehrere Einheiten zu einem Ensemble verbunden werden müssen, stößt das Katalogprodukt an seine Grenze. Genau dann ist eine Sonderkonstruktion die richtige Wahl.
Für einen einmaligen Bedarf lohnt der Kauf einer solchen Sonderanfertigung selten: Sie binden Kapital für eine Struktur, die Sie in genau dieser Form vielleicht nie wieder aufstellen. Die Miete dreht das um. Sie nutzen die individuell geplante Konstruktion nur für den tatsächlichen Zeitraum, zahlen keine einmalige Sonderfertigung und haben keinen Lageraufwand danach. Planung, Statik und Montage sind Teil der Leistung – Auf- und Abbau übernimmt unser Team.
Was sich anpassen lässt
Sonderkonstruktionen entstehen nicht aus einem Katalog, sondern aus der Kombination modularer Bauteile. Anpassbar sind im Kern:
- Geometrie und Grundriss – über die Kombination vorhandener Bauteile lassen sich L-, T- oder U-förmige Grundrisse realisieren.
- Spannweite und Höhe – aus den verfügbaren Aluminium-Zeltsystemen und Zelthallen, standortbezogen geplant.
- Dachform – Satteldach der vorhandenen Systeme; Sonderformen nur nach Rücksprache, wenn sie sich aus dem Bestand ableiten lassen.
- Fassade und Öffnungen – PVC-Vorhänge, Hart-PVC oder Verglasung je nach verfügbarem System; Giebel- und Längswände lassen sich zurücksetzen, etwa für eine offene Eingangssituation.
- Kombinationen – mehrere Einheiten und ein Anbau an ein Bestandsgebäude ergeben ein Ensemble.
Ausstattung und Technik
Was im Inneren passiert, lässt sich ebenso fein abstimmen wie die Hülle. Für den Boden stehen Kassetten- und Systemfußboden zur Wahl; auf sensiblen Untergründen wie Plattenbelägen oder Denkmalschutzflächen ein verankerungsfreier Plattenboden, der die Oberfläche nicht beschädigt.
Beim Klima reichen die Optionen vom integrierten Lüftungssystem über nachrüstbare Lüftungspaneele bis zu isolierten Wandelementen (50 mm) und Thermodachplanen aus doppellagigen Luftkissen, die Heiz- und Kühlaufwand spürbar senken. Externe Heiz- und Klimatechnik wird bei Bedarf eingebunden. An Türen und Toren sind Doppelflügel- und Schiebetüren, Industrie-Falttüren sowie Türen mit Rampen für barrierefreien oder Staplerzugang möglich. Vordächer und zurückversetzte Fassaden ergänzen die Struktur dort, wo Funktion oder Optik es verlangen. Alle Dach- und Wandplanen sind in schwerentflammbarer Ausführung verfügbar und individuell bedruckbar.
Planung, Statik, Genehmigung und Standzeit
Eine Sonderkonstruktion beginnt mit einer Anforderung, nicht mit einem Produkt: Welche Grundfläche steht zur Verfügung, welche Nutzungen sollen unterkommen, mit welchem gestalterischen Anspruch? Daraus entwickeln wir einen Systemvorschlag aus den verfügbaren Bauteilen.
Die statische Auslegung erfolgt standortbezogen – Schnee- und Windlastzone fließen direkt in die Berechnung ein. Alle temporären Konstruktionen werden nach EN 13782 geplant, der Norm für fliegende Bauten; Genehmigungsunterlagen liefern wir auf Wunsch mit. Als Fliegender Bau lässt sich eine temporäre Struktur je nach Bundesland einige Monate ohne Baugenehmigung betreiben; zu den genauen Anforderungen beraten wir standortbezogen. Auf- und Abbau übernimmt unser Montageteam termingerecht, sodass Sie sich auf Ihr Projekt konzentrieren können.
Einsatzbeispiele
Als Mietlösung kommen Sonderkonstruktionen vor allem dort zum Einsatz, wo eine temporäre Struktur zugleich architektonisch wirken soll:
- Produktpräsentation – Zelthallen und Pagoden (5 × 5 m) mit Verglasung und Bedruckung für den Markenauftritt.
- VIP-Hospitality bei Großveranstaltungen – getrennte Bereiche durch kombinierte Einheiten statt übereinanderliegender Ebenen.
- Verbindung zum Bestandsgebäude – ein überdachter Verbindungsgang führt Besucher witterungsgeschützt zwischen Zelt und festem Gebäude.
Für flächenintensive Industrieprojekte – etwa stützenfreie Produktions- oder Logistikflächen mit Sonderhöhen – ist Industrie & Produktion der passende Einstieg. Wer regelmäßig besondere Eventstrukturen plant, findet die relevanten Einsatzfelder unter Eventagenturen & Veranstalter. Und wer eine Sonderkonstruktion nicht mieten, sondern dauerhaft betreiben möchte, findet unter Sonderkonstruktionen kaufen alle Informationen zur Kaufvariante.
Eine gemietete Sonderkonstruktion verbindet gestalterischen Anspruch mit der Flexibilität der Miete: Sie zahlen nur die Projektdauer, das Montageteam übernimmt Auf- und Abbau, und die Statik ist auf Ihren Standort abgestimmt. Sprechen Sie uns an. Wer dauerhaft plant, findet unter Sonderkonstruktionen kaufen die Kaufvariante.
IN DREI SCHRITTEN ZU IHRER SONDERKONSTRUKTION
Sie beschreiben Projektart, verfügbare Fläche, besondere Geometrie oder Nutzungsanforderungen – wir melden uns innerhalb von 48 Stunden mit einer ersten Einschätzung.
Wir entwickeln den Systemvorschlag, legen Dachform, Spannweite und Verankerung fest, rechnen die Statik standortbezogen und kalkulieren das Angebot.
Nach der Fertigung errichtet unser Montageteam die Konstruktion termingerecht – Sie übernehmen die fertige Struktur und geben sie am Projektende wieder zurück.
SONDERMASS OHNE SONDERKAUF
- Anbauten und Verbindungsbauten auf Zeit
- Statik standortbezogen nach EN 13782, Genehmigungsunterlagen auf Wunsch
- Auf- und Abbau durch das eigene Montageteam, kein Lageraufwand für Sie
Häufige Fragen zu gemieteten Sonderkonstruktionen
Was unterscheidet eine Sonderkonstruktion von einem Standardzelt?
Standardzelte folgen einem fixen Satteldach-Raster. Sonderkonstruktionen kombinieren vorhandene Systeme zu abweichenden Grundrissen, Anbauten und Verbindungsbauten – jedes Projekt wird aus dem Bestand geplant.
Welche Spannweiten sind realisierbar?
Modulare Systeme und Zelthallen aus dem aktuellen Angebot werden projektbezogen kombiniert. Freitragende Spannweiten richten sich nach dem gewählten System, nicht nach einem gesonderten Katalog.
Brauche ich eine Baugenehmigung?
Als Fliegender Bau können temporäre Strukturen je nach Bundesland bis zu drei bis sechs Monate ohne Baugenehmigung betrieben werden. Wir beraten Sie standortbezogen zu Genehmigungsanforderungen.
Kann eine Sonderkonstruktion an ein Bestandsgebäude angebunden werden?
Ja. Verbindungsbauten und Anbauten an feste Gebäude sind planbar. Die Anbindung erfordert eine standortbezogene Statik – wir klären das im Planungsgespräch.
Was ist, wenn ich eine dauerhafte Lösung benötige?
Wer eine Sonderkonstruktion dauerhaft betreiben möchte, findet unter [Sonderkonstruktionen kaufen](/kaufen/sonderkonstruktionen) alle Informationen zur Kaufvariante.
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